Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

+43 3135 82625

1984 – 1988

Die intensive Beschäftigung mit dem Fernkurs Franziskanische Spiritualität führt zu einer Vertiefung des Selbstverständnisses der Gemeinschaft als „Franziskanische Gemeinschaft“. Die Teilnahme einiger Gemeinschaftsmitglieder an der dreimonatigen „Bibelschule“ in Israel intensiviert die Beschäftigung mit der Hl. Schrift.

Im Dezember 1985 findet der erste Zen-Meditationskurs im Haus statt. Das Haus der Stille ist eines der ersten Bildungshäuser in Österreich, die Zen im strengen Stil anbieten. Meditation, Bibel und Franziskanische Spiritualität sind künftig die drei inhaltlichen Säulen für das Selbstverständnis vom Haus der Stille.

Eine Folge der Begegnungen mit Sr. Emmanuelle, der „Mutter der Müllmenschen“ von Kairo, ist die Einrichtung eines „Welt-Ladens“ im Haus der Stille, dessen Reinerlös den Projekten von Sr. Emmanuelle zugute kommt.

Colette Brun aus Frankreich stößt zur Hausgemeinschaft. Sie wird später für längere Zeit die Verantwortung für die Gemeinschaft und die Leitung des Hauses übernehmen.

Ein Keller-Rohbau in der Umgebung wird erworben und als neues „Haus Emmaus“ ausgebaut und im Juli 1985 bezogen. Die Diözese kauft die Grundstücke rund um das Haus der Stille und bewahrt uns so davor, dass alles verbaut wird. Im Jahr 1987 kann dank einer großzügigen Holzspende vom Stift Vorau der große Speisesaal gebaut werden.

Das Friedensgebet der Weltreligionen im Oktober 1986 in Assisi wird mit einem Nachtgebet für den Frieden im Haus der Stille begleitet.

Das Haus der Stille als geistliches Zentrum konnte entstehen, weil viele Menschen diese Vision geteilt und auf unterschiedliche Weise Lebenszeit und Energie investiert haben, um dieses Gemeinschaftsprojekt zu entwickeln und zu gestalten. 

Möglichkeiten, ein Stück Weg mit uns zu gehen

Besinnung und Erholung für alle, die ein wenig Abstand vom Alltag suchen (2 Tage bis einige Wochen)

Komm zu uns, wenn du Sehnsucht hast, ein paar Tage “ganz anders” zu leben und den eigenen Innenraum der Stille als Kraftquelle zu entdecken.

Vielleicht hast du das Bedürfnis nach einer längeren Auszeit, um an Leib und Seele aufzutanken (ein Monat bis ein Jahr).

Die Erfahrung zeigt, dass drei bis vier Monate für einen solchen Aufenthalt eine gute Zeit sind. Bevor wir fix entscheiden, lebe einige Tage mit uns.

Viele merken oft erst in der Auszeit, wie sehr sie einer tieferen Erholung für Leib und Seele bedürfen.

Ein Jahr “anders leben” in der Weggemeinschaft im Haus der Stille.

Wir wollen dir Raum geben, ein “Laboratorium des Glaubens” sein, wo dein Glaube sich entfalten und vertiefen kann, wo du deiner Sehnsucht nach einem tieferen Leben nachspüren kannst. Wir wollen dir Raum geben für dein Suchen nach dir selbst und nach dem Sinn deines Lebens.

Du hast Zeit (ein bis sechs Monate) und willst dich freiwillig für eine gute Sache einsetzen. Wenn du dazu beitragen willst, eine Kultur der Stille, der Nachhaltigkeit und Entschleunigung zu gestalten, bist du bei uns im Haus der Stille richtig.

Auch als Teilnehmer:in an unseren vielfältigen Kursen zur Lebens- und Glaubensvertiefung laden wir dich ein, an unserem Leben als Gemeinschaft und an unseren Gebetszeiten teilzunehmen.

Es ist immer möglich, schon ein, zwei Tage vor Kursbeginn zu kommen oder noch etwas länger zu bleiben.

Informiere dich hier über unser Kursprogramm...

Gastgruppen, denen die Prägung und Atmosphäre unseres Hauses für die eigene Arbeit wichtig ist, sind in unserem Haus immer herzlich willkommen.

Jede Gruppe kann ihre eigenen Begleiter:innen oder Referent:innen mitbringen.

Ein Jahr anders leben...

...in der Weggemeinschaft im Haus der Stille
auf der Suche nach dir selbst und dem Sinn deines Lebens

Viele kleine Menschen,
die an vielen kleinen Orten
viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

Dom Helder Camara