Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Hilf uns beim Gestalten einer Kultur der Stille

Danke für deine Neugierde und dein Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit im Haus der Stille! Du hast also Zeit und willst dich freiwillig für eine gute Sache einsetzen. Wenn du das in einer christlichen Gemeinschaft tun willst, bist du bei uns im Haus der Stille richtig.

Für Jugendliche aus dem Ausland kann das auch eine gute Möglichkeit sein, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern.

Was du wissen solltest

Wenn du wirklich Interesse hast, ist es wichtig, dass wir uns bald kennen lernen. Komm einmal unverbindlich ein paar Tage zu uns. Dann schauen wir miteinander, ob es passt.

Die Tätigkeiten im Haus der Stille sind vielfältig: Reinigungs- und Gartenarbeit, Arbeiten am Computer, Liturgie mitgestalten, Kerzen verzieren...

Einerseits hast du die Möglichkeit, Dinge zu tun, die du gerne machst; d. h. du kannst gleich am Anfang erzählen, was deine Stärken sind. Denn da liegen deine besonderen Fähigkeiten – dein Charisma. Wir versuchen, darauf Rücksicht zu nehmen.

Andererseits erwarten wir von dir auch die Bereitschaft, Arbeiten zu tun, die dir vielleicht (noch) nicht so liegen. Denn dies ist eine Möglichkeit, Dinge zu lernen, die du noch nicht kannst.

Flexibilität, Selbstständigkeit, Verantwortungsbewusstsein und den Mut, dich auf neue, unvorhergesehene Situationen einzulassen; das verlangt einen einfachen Lebensstil, Zeit für die Gemeinschaft, durchschnittliche physische und psychische Belastbarkeit.

Deine Tätigkeit im Haus der Stille ist ehrenamtlich und freiwillig.

Du musst dich während des Aufenthaltes bei uns selbst kranken- und sozialversichern.

Wir bieten dir all das an, was wir unseren Gästen anbieten:

  • Möglichkeit zur Teilnahme an unserem Leben und Arbeiten
  • Gemeinschaft mit Gleichgesinnten
  • einfachen Lebensstil
  • Kost und Quartier
  • gemeinsam Essen
  • gemeinsames Feiern der Liturgie
  • z. T. gemeinsame Freizeit
    (gemütliches Beisammensein, Ausflüge u. ä.; je nachdem, was gerade möglich ist)
  • Zeitdauer
    Mindestens ein bis sechs Monate, in denen du wöchentlich 20 Stunden mit uns arbeitest
  • Kontakt
    Manfred Kamper

Haus der Stille - Die andere Seite

Liebes Haus der Stille!

Schon seit einigen Jahren bist du in meinem Herzen. Schon des öfteren bin ich hierher gekommen, habe mich in der Stille wiedergefunden, habe mir eine Auszeit genommen und mich genährt mit deiner Geborgenheit. Da gab es Tage des stillen Daseins, des Zuschauens wie die Zeit verstreicht, das Sitzen in der Kapelle, langsame Spaziergänge und müde Nachmittage. Manchmal reichte selbst schon eine halbe Buchseite aus, um meinen Tag zu füllen. Das Leben war wieder einfach.

Nun bin ich als Volontär hier gelandet. Nun kann ich einen kleinen Beitrag leisten und etwas zurückgeben für all das, was du mir zuvor gegeben hast. Deine andere Seite ist ein geschäftiger Ameisenhaufen mit vielen Dingen, die es zu erledigen gibt. Um ehrlich zu sein, ein nicht abreißender Strom an Arbeiten, die es zu verrichten gibt, um deinen Gästen diese Erfahrungen zu ermöglichen.

Hier wird organisiert, geplant, telefoniert, E-Mails werden beantwortet. Es wird repariert, gebohrt, gehämmert, ausgemalt und renoviert, gewaschen und gebügelt, geputzt, gesaugt, gewischt, gekocht, Geschirr gewaschen und weggeräumt. Zimmer werden vorbereitet, Gäste begrüßt und abgeholt. Bäume und Sträucher werden geschnitten. Es wird gemäht, gepflanzt und gepflegt, entsorgt, geschlichtet und zerlegt, verworfen und wieder neu angefangen...

Hier komme ich deiner Gemeinschaft näher, die sich verschenkt für etwas, das man sich hier abholen kann. Einen geschützten Erfahrungsraum, in dem sich die Antworten ans Tageslicht trauen dürfen, die oft in der Alltäglichkeit ungehört bleiben. Ich blicke auf die Gäste, nehme ihre Verwandlung wahr. Ich sehe ihre dankbaren Gesichter und freue mich, wie sie gewachsen sind und wieder ein Stück mehr bei sich ankommen durften ...
Markus

Diesen Beitrag findest du in unserem echo der stille 2019-2

Wenn viele kleine Menschen,
an vielen kleinen Orten
viele kleine Dinge tun,
kann sich das Gesicht der Welt verändern

Sprichwort