Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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2009 – 2013

Durch mehrere Impulse nimmt die jahrelange Idee eines „Leben Jesu-Weges“ konkrete Gestalt an und führt zur Errichtung des Markusweges, der am 1. Juni 2009 unter großer Beteiligung (ca. 800 Menschen) durch Altbischof Johann Weber eröffnet wird. Er wird ein Jahr später durch den Ermutigungsweg zu einem 8 km langen Rundweg erweitert.

Die Studienreisen in Gebiete des ehemaligen Ostblocks finden ihre Fortsetzung: 2009 nach Bosnien und 2013 nach Albanien und in den Kosovo.

Am Gründonnerstag 2009 stirbt Frieda Scherz. Die letzten Jahre ihres Lebens war sie im Pflegeheim Heiligenkreuz am Waasen.

Im Jahr 2009 wird das Haus der Stille offizielles Flüchtlingsquartier des Landes Steiermark. Von da an bekommt das Thema „Flucht und Asylwerber“ mit all seinen Schwierigkeiten und gesetzlichen Schikanen ein starkes Gewicht bei uns. Im Jahr 2016 gestalteten Colette Brun, Sabine Sander und Tanja Shahidi eine Wanderausstellung „Menschen auf der Flucht“.

Im Jahr 2010 beginnt unsere Kooperation mit alpha nova: eine integrierte Arbeitsgruppe von drei bis vier Personen arbeitet unter Leitung eines Betreuers/einer Betreuerin im Haus der Stille mit.

Ein erster großer Schritt zur Sanierung des Hauses ist die Erneuerung der Fenster im Alttrakt und die Wärmedämmung der Fassade im Jahr 2010. Die folgenden Jahre bringen weitere Sanierungsnotwendigkeiten. Nach 20 Jahren des sukzessiven Ausbaus des Hauses sind nun Erhaltungs- und Adaptierungsmaßnahmen erforderlich: 2011 Einbau eines Liftes, 2012 Errich-tung einer neuen Heizungsanlage mit Umstieg von Öl auf Pellets.

Stille
Im Jahr 2011 wird Maria Grentner Nachfolgerin von Colette als Hausleiterin. Monika Graßmugg verstärkt das Küchenteam. Nach mehreren Jahren ohne „Einjährige“ schließen sich im Herbst 2012 wieder vier Frauen für ein Jahr unserer Gemeinschaft an. Nach der Pensionierung von Gerhard Grinschgl übernimmt 2013 Grete Graßmugg, die schon seit 1992 als Mitarbeiterin im Haus wirkt, die Leitung des Büros.

Bei der Generalversammlung im Oktober 2012 löst Wolfgang Stock P. Karl als Vereinsvorsitzenden ab.

Das Haus der Stille als geistliches Zentrum konnte entstehen, weil viele Menschen diese Vision geteilt und auf unterschiedliche Weise Lebenszeit und Energie investiert haben, um dieses Gemeinschaftsprojekt zu entwickeln und zu gestalten. 

Möglichkeiten, ein Stück Weg mit uns zu gehen

Besinnung und Erholung für alle, die ein wenig Abstand vom Alltag suchen (2 Tage bis einige Wochen)

Komm zu uns, wenn du Sehnsucht hast, ein paar Tage “ganz anders” zu leben und den eigenen Innenraum der Stille als Kraftquelle zu entdecken.

Vielleicht hast du das Bedürfnis nach einer längeren Auszeit, um an Leib und Seele aufzutanken (ein Monat bis ein Jahr).

Die Erfahrung zeigt, dass drei bis vier Monate für einen solchen Aufenthalt eine gute Zeit sind. Bevor wir fix entscheiden, lebe einige Tage mit uns.

Viele merken oft erst in der Auszeit, wie sehr sie einer tieferen Erholung für Leib und Seele bedürfen.

Ein Jahr “anders leben” in der Weggemeinschaft im Haus der Stille.

Wir wollen dir Raum geben, ein “Laboratorium des Glaubens” sein, wo dein Glaube sich entfalten und vertiefen kann, wo du deiner Sehnsucht nach einem tieferen Leben nachspüren kannst. Wir wollen dir Raum geben für dein Suchen nach dir selbst und nach dem Sinn deines Lebens.

Du hast Zeit (ein bis sechs Monate) und willst dich freiwillig für eine gute Sache einsetzen. Wenn du dazu beitragen willst, eine Kultur der Stille, der Nachhaltigkeit und Entschleunigung zu gestalten, bist du bei uns im Haus der Stille richtig.

Auch als Teilnehmer:in an unseren vielfältigen Kursen zur Lebens- und Glaubensvertiefung laden wir dich ein, an unserem Leben als Gemeinschaft und an unseren Gebetszeiten teilzunehmen.

Es ist immer möglich, schon ein, zwei Tage vor Kursbeginn zu kommen oder noch etwas länger zu bleiben.

Informiere dich hier über unser Kursprogramm...

Gastgruppen, denen die Prägung und Atmosphäre unseres Hauses für die eigene Arbeit wichtig ist, sind in unserem Haus immer herzlich willkommen.

Jede Gruppe kann ihre eigenen Begleiter:innen oder Referent:innen mitbringen.

Ein Jahr anders leben...

...in der Weggemeinschaft im Haus der Stille
auf der Suche nach dir selbst und dem Sinn deines Lebens

Viele kleine Menschen,
die an vielen kleinen Orten
viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

Dom Helder Camara