2014 – 2019

Nach längerem Anlauf gelingt es, einige namhafte Persönlichkeiten als Fachbeirat für das Haus der Stille zu gewinnen. Auf Anregung von Elfriede Heil aus dem Kriseninterventionsteam Steiermark gestalten wir seit 2015 einen jährlichen Gottesdienst für Menschen, die durch einen Suizid im Familien- oder Bekanntenkreis betroffen sind. In weiterer Folge dieser Initiative entsteht ein „Platz der Trauer […]
2009 – 2013

Durch mehrere Impulse nimmt die jahrelange Idee eines „Leben Jesu-Weges“ konkrete Gestalt an und führt zur Errichtung des Markusweges, der am 1. Juni 2009 unter großer Beteiligung (ca. 800 Menschen) durch Altbischof Johann Weber eröffnet wird. Er wird ein Jahr später durch den Ermutigungsweg zu einem 8 km langen Rundweg erweitert. Die Studienreisen in Gebiete […]
2004 – 2008

Das Jahr 2004 steht im Zeichen des Jubiläums „25 Jahre Haus der Stille“. Innerhalb der Gemeinschaft bildet sich eine „Weggemeinschaft“ mit eigenem Statut und der Möglichkeit von Gelübden auf Zeit. Ein Treffen mit einem Werbefachmann führt in den kommenden Jahren zu einer deutlicheren Positionierung auf Stille, Einfachheit und Entschleunigung – „heilsame Stille“ als Reaktion auf […]
1999 – 2003

P. Karl kündigt Anfang 1999 an, sich von der Hausleitung zurückzuziehen. In mehreren Klausurtreffen und Supervisionen des Ständigenkreises kristallisiert sich die Form einer Teamleitung heraus. Als Vertreter der drei Hauptbereiche Bildung/Spiritualität, Gemeinschaft und Wirtschaft werden Otto Feldbaumer, Colette Brun und Gerhard Grinschgl als neues Leitungsteam gewählt. Horst Schneider als Vereinsvorstand ergänzt dieses Team, in dem […]
1994 – 1998

Das erste Wochenende „Ehevorbereitung für Geschiedene, die wieder heiraten wollen“ sorgt für Echo und macht teilweise auch in anderen Diözesen Schule. Schon seit ca. 1982 haben immer wieder auch vereinzelte Flüchtlinge mit uns gelebt (Tschechoslowakei, Armenien, verschiedene Länder Afrikas). Nun sind es (nach dem Jugoslawienkrieg) insgesamt zehn Flüchtlinge, deren Schicksal wir in einer Sonderbeilage zu […]
1989 – 1993

Eine mehrmonatige Stimmbandlähmung von P. Karl führt dazu, dass Gemeinschaftsmitglieder bei den Eucharistiefeiern als seine „Lautsprecher“ fungieren. Dies wird als sehr tiefgehende Gemeinschaftserfahrung bei den Gottesdiensten erlebt und führt dazu, dass wir in der Folge verschiedene Hochgebete sammeln und für den gemeinschaftlichen Vollzug aufbereiten – das bringt uns manche kirchliche Rüge, findet aber auch begeisterte […]
1984 – 1988

Die intensive Beschäftigung mit dem Fernkurs Franziskanische Spiritualität führt zu einer Vertiefung des Selbstverständnisses der Gemeinschaft als „Franziskanische Gemeinschaft“. Die Teilnahme einiger Gemeinschaftsmitglieder an der dreimonatigen „Bibelschule“ in Israel intensiviert die Beschäftigung mit der Hl. Schrift. Im Dezember 1985 findet der erste Zen-Meditationskurs im Haus statt. Das Haus der Stille ist eines der ersten Bildungshäuser […]
1979 – 1983

Der Verein „Leben aus der Mitte“ erwirbt das freiwerdende Kloster. Die österreichische Franziskanerprovinz stellt P. Karl Maderner für die Leitung des Hauses frei. Am 26. April 1979 übergeben die Schwestern das Haus und ziehen nach Wien. Nach monatelangen Umbauarbeiten mit zahlreichen freiwilligen Helfer:innen wird das „Haus der Stille“ am 1. September 1979 im Rahmen von […]
Vorgeschichte

Der Jesuit Hugo Makibi Enomiya-Lassalle und der Psychotherapeut und Diplomat Karlfried Graf Dürckheim bringen in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren ihre Begeisterung für Zen-Meditation von Japan nach Deutschland und beginnen mit der Ausbildung von Meditationsleitern. Bald zieht diese Welle auch Kreise bis in die Steiermark. So macht auch der junge Franziskanerpater Karl Maderner zusammen […]