Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Kein Kurs- und Gästebetrieb bis Dezember 2026 wegen Generalsanierung. Details zum Umbau…
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Zwischen Baustelle und Blütenduft – Das Haus der Stille im Wandel

Wir staunen Tag für Tag über die Veränderungen im Haus der Stille. Mittlerweile geht die Baustelle an machen Orten vom Abriss in den Neuaufbau über. Konkretes lässt sich für Laien nur erahnen. Mit viel Fantasie kann man sich den schönen, offenen neuen Eingangsbereich bereits vorstellen. Auch das Loch für die künftige Rezeption ist bereits da.
Was heute noch wie ein rätselhaftes Zusammenspiel aus Mauern, Leitungen und Baustützen wirkt, wird Schritt für Schritt zu einem Ort des Ankommens und der Begegnung.

Eines ist sichtbar: Die Veränderung wächst. So manche verborgenen Schäden werden behoben und Neues entsteht.

Jeden Montag findet die Baubesprechung statt. Details wollen beachten, nächste Schritte bedacht, Überraschungen in die Planung integriert werden.
Manchmal zeigt sich erst beim Öffnen einer Wand, welche Geschichte das Haus noch erzählen möchte. Flexibilität und Geduld gehören daher ebenso zum Bauprojekt wie Ziegel und Werkzeug.

Ein weiteres Projekt beschäftigt uns in diesen Monaten: Zahlreiche Möbel werden aufbereitet. Gerd und Karl arbeiten daran und wirken dabei wahre Wunder. Wer schon einmal ein Möbelstück geschliffen, ausgebessert und neu gestrichen hat, weiß, wie viel Arbeit und Sorgfalt darin steckt. Was andernorts entsorgt würde, erhält hier neues Leben.

Der Hauptarbeitsplatz unserer Tischler ist der Raum Klara – auch die Werkstatt ist in Betrieb. Wer den Raum Klara im Sommer erlebt hat, weiß, dass es dort sehr warm ist – wobei sehr warm jetzt im Juni schon eine Untertreibung ist. Gerd und Karl sehen das gelassen und meinen: „Das ist gut, dann trocknet der Leim schneller!“ Gelebte Zuversichtkompetenz!

Ein Schwerpunkt ist die Neugestaltung der Schränke. Viele Türen wurden im Laufe der Jahre verzogen und beschädigt. Die franziskanisch-einfache Lösung:  Schränke ohne Türen. Das spart Material, vereinfacht die Nutzung und erinnert ganz nebenbei daran, dass nicht alles verborgen werden muss. Manches darf sichtbar sein – besonders im Haus der Stille.

Gänzlich unberührt von der Baustelle blüht und gedeiht der Garten. Petra versorgt uns mit Maulbeeren und wir naschen im Vorübergehen Wildkirschen und Himbeeren. Anna, Bettina, Jasmin, Lena, Lisa und Patrick von der alpha nova Gruppe arbeiten derzeit viel im Garten. Während ich diese Zeilen schreibe, sehe ich Patrick und Jasmin beim Heuarbeiten. Das Wachsen und Reifen im Garten scheint eine stille Erinnerung daran, dass Veränderung zum Leben ganz natürlich dazugehört.

So prägen derzeit zwei Formen des Werdens das Haus der Stille: drinnen das Bauen, Erneuern und Gestalten, draußen das Wachsen, Blühen und Reifen. Beides braucht Zeit. Beides braucht Geduld. Und beides lässt uns voller Vorfreude auf das schauen, was in den kommenden Monaten entstehen wird.

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für das Team im Haus der Stille

Tanja

Von morschem Holz und frischen Ribiseln

Die Bauarbeiten schreiten sichtbar voran – und die BauSTILLE wird allmählich ein wenig lauter. In den Büros im Privattrakt hält sich die Geräuschkulisse Gott sei Dank noch in Grenzen. Doch hin und wieder erinnert uns ein leises Schremmen und Bohren daran, dass sich vieles erneuert.

Ein herzliches Dankeschön unserem Baustellenkorrespondenten Gerd, der uns laufend mit Fotos und aktuellen Informationen versorgt. So könnt auch ihr, die ihr nicht vor Ort seid, die Entwicklung der Baustelle mitverfolgen – und auch diejenigen, die hier arbeiten und sie nur aus der Ferne hören und sehen.

Inzwischen sind die Elektriker am Werk. Sie verlegen Leitungen und schaffen damit die Grundlage für spätere Arbeitsschritte. Dass diese Arbeiten schon so früh im Bauablauf stattfinden, hat manche von uns überrascht. Gleichzeitig fordert es Entscheidungen ein: So haben wir bereits festgelegt, wie die Arbeitsplätze und Tische im neuen Empfangsbüro angeordnet werden, damit alle notwendigen Anschlüsse von Anfang an am richtigen Platz sind. Was später selbstverständlich wirkt, braucht bereits jetzt genaue Planung.

Die Fotos zeigen, wie sehr sich die Räume bereits verändert haben. Zahlreiche Wände wurden entfernt und eröffnen neue Perspektiven auf die zukünftige Raumgestaltung und lassen Raum für Fantasie …

Letzte Woche kam ein Bagger: Die alte Holzkonstruktion im Speisesaal wurde abgetragen. Dabei zeigte sich, dass Teile des Holzes bereits morsch waren. Diese Entdeckung bestätigt, wie wichtig und notwendig die laufende Sanierung ist. Manche Schäden werden erst sichtbar, wenn man genauer hinschaut – oder wenn eine Wand fällt.

Neben allen Bauarbeiten bleibt das geistliche Leben im Haus der Stille lebendig. Am vergangenen Sonntag haben wir unseren ersten Franziskusgottesdienst während der Baustellenzeit gefeiert. In einer kleinen, aber feinen Runde von zwölf Personen kamen wir zusammen, um miteinander zu beten, zu singen und Gemeinschaft zu erleben.

Ein großes Danke an Sarah für die Organisation und die liebevolle Gestaltung der Feier, gemeinsam mit Max, Phil und Tanja. Die Mitbring-Agape war reich gedeckt und sehr gemütlich – in der Gebetslaube. Ein Highlight waren die frisch gepflückten Maulbeeren und Ribiseln aus dem Garten der Stille.
Nachmittags fanden Yoga mit Anna und der Feuerkreis für junge Erwachsene mit Phil statt.

So bleibt das Haus der Stille mit der Kapelle und ihrer einzigartigen Atmosphäre und dem wunderschönen Garten weiterhin ein Ort der Begegnung und der Stille.

Wir freuen uns darauf, euch weiterhin an den Fortschritten unserer Sanierung teilhaben zu lassen – mit neuen Bildern und Geschichten aus dem Alltag zwischen Baustelle, Haus der Stille-Arbeit und geistlichem Leben.

Ein herzlicher Gruß aus der BauSTILLE!

Danke für die Fotos: Gerd, Max und Tanja

Die offizielle Baustelle hat begonnen

Das große Räumen ist mit dem großen Pfingstbrausen in die offizielle Baustellenphase übergegangen. Am Dienstag nach Pfingsten wurden schon die ersten Zwischenwände entfernt. Tage zählen wir inzwischen nicht mehr – eher die Wochen oder Monate. Alles hat seine Zeit!

Die erste Woche war allen Befürchtungen zum Trotz erstaunlich leise. Der Baulärm dringt (Gott sei Dank!) vorerst nicht bis zu den neuen Büros vor. Den Baustellenbereich dürfen wir nun nicht mehr betreten. Das Fotografieren übernimmt derzeit Gerd – der ganz bestimmt „baustellenerfahrenste“ unter uns.

An die veränderte Situation haben uns schon fast gewöhnt. Das Team im Haus ist zwar vorübergehend kleiner geworden, das Team im Herzen und der Geist des Hauses bleiben unverändert groß!

Im Privattrakt wird viel gelacht und viel gearbeitet. Auch neugierige Besucher:innen haben schon vorbeigeschaut. Die alpha nova-Gruppe kocht ihr Mittagessen nun selbst. Gegessen wird gemütlich im Kaminzimmer. 

Zur täglichen Routine gehört derzeit die Suche nach Dingen, von denen wir wissen, dass sie da sind – nur eben wo. Ebenso selbstverständlich ist inzwischen das Verschicken von Druckaufträgen per E-Mail. Schließlich gibt es nur mehr einen Computer, von dem aus gedruckt werden kann. Auch daran haben wir uns schon fast gewöhnt. 

Manchmal wandern wir vom Privattrakt durch das Zimmer P1 den Hang hinunter zu den Klausen – um Ladenartikel für den Versand zu holen, Geschirr zu suchen oder Zucker für den Kaffee zu organisieren – suchet so werdet ihr finden!

Tatsächlich wurde ich schon mehrfach gefragt, ob wir denn überhaupt Platz für eine Kaffeemaschine haben. Die Antwort lautet: Ja! Die Kaffeemaschine ist ins Kaminzimmer übersiedelt. Seit heute (2. Juni) gibt es für alle, die ihren Kaffee nicht schwarz trinken, sogar Milch. Danke lieber Philipp fürs Einkaufen!

So richten wir uns Schritt für Schritt in unserem Baustellenalltag ein – mit etwas Improvisation, einer guten Portion Humor, ganz viel Zuversicht und erfreulicherweise auch mit ausreichend Kaffee.

pace e bene
für das Team im Haus der Stille

Tanja

Ich sehne mich nach einer Auszeit

Die ruhige Lage und die Atmosphäre des Hauses laden ein zu heilsamer Stille

Echo der Stille

Gedanken und Informationen aus dem Haus der Stille 4x jährlich druckfrisch

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