Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Umbau – Einblicke und Planungsstand

Wie im letzen Echo berichtet, realisieren wir von Ende Mai bis Dezember 2026 eine umfassende Umbau- und Sanierungsphase. Ziel dabei ist es, die Qualität für Gäste spürbar zu verbessern, Arbeitsbedingungen zu modernisieren, mehr Barrierearmut und Nachhaltigkeit zu erreichen und den Charakter des Hauses zu erhalten.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau der Zimmer: Geplant sind mindestens zwölf neue Gästezimmer mit eigenem Bad, darunter zwei Doppelzimmer, zwei barrierefreie Zimmer sowie acht Einzelzimmer. Damit würden wir einen zeitgemäßen Standard schaffen und einen wichtigen Qualitätsanker für die kommenden Jahrzehnte setzen.

Ein weiterer zentraler Baustein ist die Generalsanierung der Küche und des Essbereiches. Die Küche soll künftig nicht nur moderner und funktionaler sein, sondern auch gewerberechtlich genehmigungsfähig. Die derzeitige Widmung wird in Zukunft nicht mehr rechtssicher tragen können, daher ist dieser Schritt notwendig. Gleichzeitig wird der Speiseraum heller und freundlicher gestaltet – mit einer Abtrennung, die es Stillegruppen und Schweigekursen ermöglicht, auch während der Mahlzeiten in der Stille zu bleiben.

Auch in den Seminarbereichen ist viel in Bewegung: Die Seminarräume „Franziskus“ und „Klara“ sollen adaptiert werden, unter anderem zur Verbesserung von Raumklima, Akustik und Bodenbeschaffenheit. Zusätzlich ist vorgesehen, die Zwischendecke zwischen Meditationsraum und Seminarraum „Franziskus“ zu erneuern – ein Schritt, der vor allem aus akustischen Gründen notwendig ist.

Ein besonderes Augenmerk gilt außerdem dem ersten Eindruck: Der Eingangs- und Ankommensbereich soll neu gestaltet werden, damit Orientierung und Gastfreundschaft bereits beim Betreten des Hauses spürbar werden. Ebenso wird der kleine Meditationsraum in Richtung der Klausenzimmer neu gedacht: Ein lichtdurchfluteter Raum mit Blick in den Garten könnte künftig einen stimmigen Ort für Gespräche und Begegnung bieten – und gleichzeitig mehr Licht in den Gangbereich zu den Klausenzimmern bringen.

Ermutigend ist dabei: Die bisherigen Verhandlungen verlaufen sehr positiv. Sowohl die gewerberechtliche als auch die baurechtliche Verhandlung waren sehr gut vorbereitet und haben einen erfreulichen Verlauf genommen. Vieles deutet darauf hin, dass die eingereichten Planungen in dieser Form genehmigt werden können.

Wichtig ist uns gleichzeitig Transparenz: Erst Mitte April wird der Vorstand – in enger Abstimmung mit der Diözese Graz-Seckau – final entscheiden, welche Baumaßnahmen tatsächlich umgesetzt werden. Grundlage dafür sind die Ausschreibungen und die dann vorliegenden Angebote. Bis dahin wird intensiv geplant, geprüft und vorbereitet, damit anschließend auf einer soliden Basis entschieden werden kann, was nach Maßgabe der finanziellen Mittel und der gesetzten Prioritäten realistisch möglich ist.

Die folgenden Bilder und Planausschnitte geben Einblicke in den aktuellen Planungsstand.

Philipp Friesenbicher
Klaus Zausinger

 

Hinweis zu den Bildern: Diese Renderings sollen einen Eindruck der geplanten Gestaltung vermitteln. Sie stellen jedoch keine wirklichkeitsgetreue Darstellung dar und können sich im Zuge der weiteren Planung und Umsetzung verändern.

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