Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Kein Kurs- und Gästebetrieb bis Dezember 2026 wegen Generalsanierung. Details zum Umbau…
Während der Bauzeit stattfindende Veranstaltungen findest du im Kalender…

Du sollst dir ein Bild machen

Visionen für die Zeit nach dem Umbau

Wir brauchen im Umbruch Bilder vom Neuen – auch wenn wir den Titel anders aus der Bibel kennen. Ein wichtiger Moment im letzten Jahr, das geprägt war von Baubesprechungen und Planungsarbeiten für die Innensanierung, war der Moment, wo unsere beiden Architektinnen die ersten „Renderings“, also am Computer erstellte „Zukunftsfotos“, mitgebracht haben. Neue Bilder. Eine Ahnung, wie das
neue Haus der Stille aussehen könnte. Ab dem Zeitpunkt ging es mit unserer Energie steil bergauf: Plötzlich wurde sichtbar, für welches Ziel wir arbeiten.

Vorfreude auf das Neue

Nehmen wir die alten Bilder aus den Rahmen – so wie beim Ausräumen für den Flohmarkt. Schaffen wir Platz. Malen wir uns gemeinsam aus, wie es sich anfühlen wird, die schönen Zimmer im Klostertrakt zu beziehen, ein ganz neues Raumgefühl, wenn wir ins Tiefparterre kommen und sich ein weiter Speisesaal öffnet, der zentral die neue Küche beherbergt, unsere Möbel werden in neuem Glanz erstrahlen und das neue Erscheinungsbild unseres Eingangsbereiches, mit direktem Zugang zur Kapelle, mehr Weite, ein freundliches Empfangsfenster zur Anmeldung, der direkte Zugang zum Atrium, einem neuen Anziehungspunkt mit größerem Sitzbereich, ach ja und: ein erneuerter Meditationsraum im ersten Stock. 

Wir werden im Neuen zuhause sein

Immer wieder erstaunlich, wie schnell man im Neuen ganz heimisch ist und sich gar nicht mehr vorstellen kann, wie es früher war. Darauf freue ich mich besonders, wenn wir ab Herbst wieder Raum für Raum ein richten werden. Auch inhaltlich richten wir uns neu aus. Das sind unsere Zukunftsbilder. Das wollen wir sein:

Ein Kompetenzzentrum für zeitgemäße Spiritualität

Wir wollen Orientierung geben, welche Spiritualitäten es aktuell gibt, wie man sie kennenlernen und einüben kann. Wann ist eine Spiritualität gesund? Was verbindet die heutigen Suchwege? Wem kann ich (mich) (an-)vertrauen? Wir suchen Gemeinsamkeiten zwischen unserer Zen-Community und der Christlichen Meditationsgruppe in der Tradition des Herzensgebets, zwischen neuen Achtsamkeitstraditionen, Yoga und christlichem Gebet, orthodoxer Tradition des Ikonenschreibens wie auch ganzheitlichen Gebetsweisen im Tanz und im Leibgebet.

Ein Pionierort für Neues Feiern

Seit zwei Jahren suchen wir in unseren Sonntagsfeiern nach Wegen: Wie können Menschen heute nährend miteinander ihre Spiritualität feiern, wo es keinen gemeinsamen Begriff und kein verbindendes Bild von Gott gibt? Welche Rituale entsprechen unserer Zeit? Welche Sprache ist angebracht, um dem Religiösen im Alltag und zu Festzeiten Ausdruck zu verleihen? Neue Rituale, neue Formen und Abläufe entstehen und wir wollen unterscheiden, welche Formen uns helfen, uns selbst, einander und Gott nahe zu sein, zu feiern, zu loben, zu danken … Das Haus der Stille möchte Vorreiter sein und Experimentierort für christliches, wie auch für interreligiöses Feiern.

Rückzugsort und Lernort für ein friedliches Miteinander

Mit unseren sechs Themenfeldern (Stille, Achtsamkeit, Entscheidung, Dialog, Rituale und Zuversichtskompetenz) bieten wir verschiedene Zugangswege für ein Ziel: Auf dieser Welt in Gerechtigkeit und Frieden gutes Leben für alle möglich zu machen. Mögen viele Menschen in Zukunft bei uns die richtigen Anregungen bekommen, um in der Stille sich selbst und so inneren Frieden zu finden. In unserem Zukunftsbild sehe ich schon jetzt ein pulsierendes Haus, das anzieht und ausstrahlt. Auch das Inhaltsteam arbeitet in den nächsten sieben Monaten zuversichtlich auf seiner Baustelle an neuen Angeboten.

Bleiben wir mit gutem Geist verbunden!

Marlies

Ich sehne mich nach einer Auszeit

Die ruhige Lage und die Atmosphäre des Hauses laden ein zu heilsamer Stille

Echo der Stille

Gedanken und Informationen aus dem Haus der Stille 4x jährlich druckfrisch

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