Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Das große Räumen…

…hat begonnen.

Mit einem Gottesdienst mit einem von Marlies verfassten Baustellenpsalm beginnen am Montag, 4. Mai 2026, um 9.00 die Vorbereitungen für den großen Umbau.

Dank intensiver Vorüberlegungen und eines ausgeklügelten Systems sind aus zwei Dutzend Helfer:innen rasch die Arbeitsteams gebildet. Als erster Raum wird der Speisesaal geräumt: Geschirr und Besteck werden, in Kisten verstaut, in einem Klausenzimmer zwischengelagert, Möbel werden demontiert und zur Wiederaufbereitung in den Raum Klara verfrachtet und die Leuchten abmontiert. Denn auch die Deckenverkleidung und der Fußboden müssen weichen, werden aber an anderer Stelle wiederverwendet.

Andere sind mittlerweile damit beschäftigt, die Stauräume beiderseits des großen Meditationsraums zu leeren. Denn ein wichtiger Bauschritt ist auch das Verstärken der Zwischendecke zwischen dem Raum Franziskus und dem Meditationsraum, um beide Räume akustisch besser zu trennen. Denn bisher war eine zeitgleiche Nutzung beider Räume aus Schallgründen nicht möglich.

So wird es Abend und wird Morgen – der erste Tag.
(Fortsetzung folgt)

Baustellen-psalm

Du, Architektin unserer Lebensräume, Du, Gott des Wandels!*
Heute fangen wir an und bitten um Deinen Segen.

Ab jetzt wird hier geräumt, gehämmert, geflucht, zerlegt,*
entsorgt, gemessen, geplant und wieder verworfen.

Was wir hier gemeinsam erlebt, erbaut und wieder verändert haben,*
darf in unser Album der schönen Erinnerungen wandern.

Wir vertrauen uns Dir, Gott, an – und der Zukunft.*
Sei Du Beschützerin und Baumeister, sei jetzt helfend da!

Du, Gott zwischen Staub und Gerüststangen*
zwischen Warnwesten und Getränkeflaschen aus Plastik,

Du kennst das Unfertige, Du kennst unsere Pläne.*
Nichts wird nur glattgehen, nichts ist jetzt sicher, alles im Werden.

Sei unsere Geduld, unser Vertrauen, unser Hoffen, unser Gelingen!*
Segne die, die früh kommen und spät gehen, die Pläne lesen, die keiner ganz versteht.

Sei da im Lärm der Maschinen, im Zittern der Hände,*
im kurzen Innehalten an den Rändern des Tages.

Du bist kein Gott der fertigen Fassaden.*
Du bleibst im Riss, im Provisorium, im offenen Ende.

Wenn etwas einstürzt, halt uns und schütze uns!*
Wenn etwas gelingt, erinnere uns: Es ist ein Mosaikstein unseres Glücks.

Und lass uns einander nicht übersehen – zwischen all dem Material,*
sondern aufblicken, kurz, und sagen: Ich seh dich. Wir bauen noch.

Unser Arbeiten sei ein Lobgesang der Zuversicht für die Welt!*
Lass unser Werk gelingen, segne unseren langen Atem/
Segne alle, die mit dir bauen und die mit uns beten!

Amen.

Marlies Prettenthaler-Heckel

Ich sehne mich nach einer Auszeit

Die ruhige Lage und die Atmosphäre des Hauses laden ein zu heilsamer Stille

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