Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Mit leichtem Gepäck – Achtsam und im Dialog am Weg zum inneren Frieden

09Apr(Apr 9)18:1512(Apr 12)14:00Mit leichtem Gepäck – Achtsam und im Dialog am Weg zum inneren FriedenRegionale Entwicklungstage Christliche Spiritualität 2026Leitung:Bernhard Possert, Andreas Schulz, Susanne Noffke, Barbara Buchinger, Birgit Prochazka, Ferdinand Kaineder, Marlies Prettenthaler-Heckel, Sarah Straßnig und weitere

Leitung

  • Buchinger Barbara

    Buchinger Barbara

    Erwachsenenbildnerin, Mitarbeiterin im Bereich Gemeindepastoral der Diözese Eisenstadt.

  • Hammer Markus

    Hammer Markus

  • Höllerbauer Regina

    Höllerbauer Regina

  • Kaineder Ferdinand

    Kaineder Ferdinand

  • Miklas Hermann

    Miklas Hermann

  • Noffke Susanne

    Noffke Susanne

    Pastoralreferentin Diözese Graz-Seckau, freiberufliche Coach/Supervisorin

  • Possert Bernhard

    Possert Bernhard

    u.a. Coach; intensive Beschäftigung mit Entwicklungspsychologie, Dialektischem Denken und Integraler Spiritualität

  • Prettenthaler-Heckel Marlies

    Prettenthaler-Heckel Marlies

    Theologin, Chorleiterin, spirituelle Leitung im Haus der Stille

  • Prochazka Birgit

    Prochazka Birgit

  • Schulz Andreas

    Schulz Andreas

    Ehrenamtliche Mitarbeit in der evangelischen Kirche, viel ökumenisch unterwegs. In dem Zusammenhang viele Ausbildungen gemacht, wie Art of hosting, Umgang mit Komplexität, Gott 9.0… Interesse an experimentellen Formaten. Beruflich aus der IT-Branche.

  • Straßnig Sarah

    Straßnig Sarah

    Studentin der Psychologie und Theologie, in Ausbildung zur systemisch-spirituellen Aufstellungsarbeit bei Siegfried Essen

Zeit

Donnerstag 9. April 2026 18:15 - Sonntag 12. April 2026 14:00

Beschreibung

Regionale Entwicklungstage Christliche Spiritualität 2026

Inmitten wachsender Herausforderungen – ökologisch, gesellschaftlich, kirchlich – spüren viele von uns: Es ist Zeit, neu zu fragen. Wir tragen viel Gepäck mit uns – Dinge, Überzeugungen, Erfahrungen, die einst hilfreich waren, jetzt aber schwer geworden sind. Was davon trägt uns wirklich noch? Was dürfen wir loslassen, um wieder freier atmen zu können? Welche schönen Erfahrungen mit Loslassen haben wir? Und was wird dadurch möglich?

Die Entwicklungstage laden ein, innezuhalten, gemeinsam zu entdecken, wie unser Lebensrucksack leichter werden kann – und schließlich aufzubrechen. In achtsamer Begegnung, im Hören und im Gespräch, gehen wir Fragen nach wie:
Was stärkt mich? Was darf gehen? Wohin lockt mich meine Sehnsucht?

Schwerpunkte der Tage:

  • Der Weg – Wir üben, loszulassen, was nicht mehr trägt, spüren, was uns aufrichtet, und wagen Schritte in eine hoffnungsvolle Zukunft. Geleitet von unserer Sehnsucht entdecken wir im gemeinsamen Unterwegssein neue Hoffnung.
  • Achtsamkeit – Wir wenden uns unseren inneren Anteilen zu, lassen uns von Schätzen der christlichen Tradition inspirieren und spüren im Körper, was uns stärkt.
  • Dialog – Wir suchen Wege, mit Unterschieden umzugehen, Verschiedenheit zu würdigen und in schwierigen Begegnungen im Gespräch zu bleiben – getragen von einer synodalen Haltung.

Diese Tage möchten ermutigen, mit leichtem Gepäck weiterzugehen – achtsam, verbunden und offen für das, was wachsen will.

Entwicklungstage

  • sinnen-reich erlebend & denkend, sprechend, handelnd
  • experimentell & behutsam Grenzen achtend
  • partizipativ & neugierig: was ich lernen und wozu ich vielleicht einladen werde
  • vernetzend & verbindend: Menschen in der Region und darüber hinaus kennenlernen

Weisen des Arbeitens und Erlebens

Verkörperungen / Impulse / Dialog zu zweit, in Kleingruppen und in der Großgruppe / Workshops / Offene Räume / Rituale / Übungen / Kreativität …

Elemente der Tage
Do: einsteigen, sehen/hören/spüren, austauschen
Fr: erleben, erfahren, üben, austauschen, kreativ sein
Sa: selbst aktiv sein, erleben, weiten, stärken
So: vertiefen, ernten, erfüllt weitergehen

Keynote:

Ferdinand Kaineder: Kommunikationslotse, Medienexperte, Coach, Theologe und Autor

Leitung

Sarah Straßnig Psychologin, Studentin der Theologie, in Ausbildung zur Logotherapeutin und Existenzanalytikerin

Andreas Schulz Ehrenamtliche Mitarbeit in der evangelischen Kirche, viel ökumenisch unterwegs.  Verschiedene Ausbildungen wie Art of hosting, Umgang mit Komplexität, Gott 9.0 …

Barbara Buchinger Erwachsenenbildnerin, Mitarbeiterin im Bereich Gemeindepastoral der Diözese Eisenstadt

Susanne Noffke Pastoralreferentin Diözese Graz-Seckau, freiberufliche Coach/Supervisorin

Bernhard Possert u.a. Coach; intensive Beschäftigung mit Entwicklungspsychologie, Dialektischem Denken und Integraler Spiritualität

Hermann Miklas, evangelischer Theologe, Seelsorger, Organisationsentwickler, Krimiautor

Birgit Prochazka Forum Katholische Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt, Kultur- und Sozialanthropologin, Friedenspädagogin, politische Erwachsenenbildnerin, Logopädagogin i.A.

Marlies Prettenthaler Heckel: Theologische Leiterin Haus der Stille

Regina Höllerbauer, Theologin, Ethikerin, Pädagogin für Religion, Naturwissenschaften und Informatik

Markus Hammer, Berater-Trainer-Coach

Kursbeitrag

€ 190,-
exkl. Aufenthaltskosten

In Kooperation mit dem Forum Katholische Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt und CO-Net.

Die Entwicklungstage beginnen am Donnerstag, 9.04., mit dem Abendessen (18.15 Uhr) und einer anschließenden Abendeinheit (19.30 Uhr) zum Ankommen. Für Personen, für die es sehr schwierig wäre, schon am Do anzureisen, ist ein Einstieg am Fr früh noch möglich.

Weitere Details

Keynote Ferdinand Kaineder: Wenn das Wenige dem Wesentlichen entspricht, ist das Glück

John von Düffel schreibt diesen Satz in seinem Stundenbuch.
Als Pilger und Weitgeher wurde mein Rucksack zu einem wichtigen Begleiter. Er hat mir geholfen, eine gute Balance zu finden zwischen weniger und wesentlich.
Beim Gehen habe ich gemerkt, was im Leben wirklich trägt – besonders innerlich und spirituell. Weg, Achtsamkeit und Dialog eröffnen neue Blicke auf die Welt. Wir fragen uns: In welcher Welt leben wir eigentlich? Welche Haltung nehmen wir ein – gegenüber Menschen, Welt und G*tt und welche Dialoge führen wir mit ihnen?
Oft sind wir so sehr im „Leisten und Produzieren“, dass wir vergessen, das Leben als Prozess zu sehen und im Hier und Jetzt zu sein. Gastfreundschaft und Convivialität können dabei wichtige Orientierungspunkte sein – auf unserem Weg in die Zukunft. Kommt – gehen wir weiter. Mit leichtem Gepäck.

Workshops

Ferdinand Kaineder: Nachklang und Resonanzen zur Keynote

Das Gehörte und Erlebte tiefer anschauen, mit eigenen Lebenserfahrungen in Berührung und Verbindung bringen. Wir geben der sozial-ökologisch-spirituellen Sichtweise (Laudato si) konkrete Füße.

Barbara Buchinger: Im Dialog mit der Stille – Kontemplation als Praxis

Wir entdecken die christliche Kontemplation als Weg des Loslassens: weniger Worte, weniger Bilder, weniger Rituale. Inspiriert von der Tradition des Jesusgebets und den Impulsen von Richard Rohr („Wer loslässt, wird gehalten“) und Thich Nhat Hanh („Loslassen gibt uns Freiheit, und Freiheit ist die einzige Bedingung für Glück“) üben wir, wie Stille und achtsames Sein zu innerem Frieden führen können.
Erwachsenenbildnerin, Mitarbeiterin im Bereich Gemeindepastoral der Diözese Eisenstadt.

Markus Hammer: Farbe, Stille, Zukunft – Mit Intuition zu mehr Leichtigkeit

Im kreativen Prozess (nach Theorie-U) malen wir zuerst das Schwere, lauschen der inneren Stille und lassen dann entstehen, was Leichtigkeit bringt. Farben, Körperwahrnehmung und Dialog öffnen einen Weg zu neuer Weite und einem leichteren Weitergehen.
Dr. Markus Hammer, Berater-Trainer-Coach,

Hermann Miklas: Wenn das nur so leicht wäre mit dem leichten Gepäck!
Was motiviert mich, was bremst mich? Wir erkunden, wie Erfahrungen, Sehnsüchte und Ängste als Triebfeder auf den Umgang mit unserem Gepäck wirken, und was das mit unserer Biografie zu tun hat.
Hermann Miklas, evangelischer Theologe, Seelsorger, Organisationsentwickler, Krimiautor

Andreas Schulz: Die Welt um mich ändert sich, nicht alles gefällt mir. Was nun?

Soll ich alles rundherum ignorieren und einfach versuchen, als Mensch glücklich zu sein? Soll ich mich massiv dafür einsetzen, dass es wieder besser wird? Oder was könnte trotzdem und leicht möglich sein? Ein Angebot von verschiedenen Zugängen und Beispiele zum Hineinspüren.
Ehrenamtliche Mitarbeit in der evangelischen Kirche, viel ökumenisch unterwegs

Marlies Prettenthaler-Heckel: Aus der Zukunft gerufen
Zwischen Wissen und Ahnen leiten Bilder von Zukunft unserer persönliche Vorstellungen von einem Gehen mit leichtem Gepäck.
Nach einem Impuls und einer persönlichen Reflexionszeit teilen wir in Form eines angeleiteten Hörens und Resonanzgebens nach der Methode des Synodalen Gesprächs und suchen nach unserer persönlichen und unserer gemeinsamen Zuversichtskompetenz.

Mag. Marlies Prettenthaler-Heckel, Theologisch-Spirituelle Leiterin, Haus der Stille in Heiligenkreuz/Waasen.

Susanne Noffke und Bernhard Possert: Aus meines Lebens Weisheit – Lernen von Übergängen
Auch, wenn wir in unserem Leben nicht genau wissen, wie die nächsten Schritte aussehen oder wohin sie mich führen werden: Wir haben in unserem Lebensrucksack bereits Übergänge vollzogen, die wir letztlich gemeistert haben. Daraus können wir lernen für die anstehenden Herausforderungen.
Susanne Noffke, Trainerin, Coach, Seelsorgerin; www.kairos-transform.net
Bernhard Possert, Organisationsberater; newgoodlife.net 

Bernhard Possert: Lebendiger Frieden in mir  – Hin zu einem Freien Ich und zur nährenden Quelle.
In uns gibt es Sorge und Freude, Angst und Zuversicht. Wenn wir unseren vielen Anteilen ihren richtigen Platz geben bekommen wir Zugang zu unserem Freien Ich und zur akzeptierenden, nährenden Quelle.
Bernhard Possert, Organisationsberater; newgoodlife.net 

Sarah Straßnig: Nichts auf den Weg mitnehmen?
Die Jünger gehen ohne Gepäck los. Im Bibliolog – einer Methode, um biblische Figuren zu Wort kommen zu lassen – erkunden wir den Mut der Jünger:innen. In einer Aufstellung fragen wir nach unserem eigenen: Wie gehe ich meinen Weg? Wohin lockt mich meine Sehnsucht?
Sarah Straßnig, Psychologin und Bibliologin  

Birgit Prochazka: Zwischen Last und Leichtigkeit – Viktor Frankls Weg zur inneren Freiheit
Wir öffnen einen Raum, in dem wir achtsam unseren Lebensweg betrachten und den Dialog mit Impulsen aus Frankls Denken aufnehmen. Zwischen Last und Leichtigkeit lassen wir uns ermutigen, Ballast loszulassen und mit leichterem Gepäck weiterzugehen – getragen von innerer Freiheit und der Weite des Herzens.
Birgit Prochazka, Kultur- und Sozialanthropologin, Friedenspädagogin, Logopädagogin i.A., Mitarbeiterin im Forum Katholischer Erwachsenenbildung der Diözese Eisenstadt

Foto Bernhard Possert © Fotografin Doris Sporer

Beitragsfoto © Freepik

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