Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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2004 – 2008

Das Jahr 2004 steht im Zeichen des Jubiläums „25 Jahre Haus der Stille“.

Innerhalb der Gemeinschaft bildet sich eine „Weggemeinschaft“ mit eigenem Statut und der Möglichkeit von Gelübden auf Zeit.

Ein Treffen mit einem Werbefachmann führt in den kommenden Jahren zu einer deutlicheren Positionierung auf Stille, Einfachheit und Entschleunigung – „heilsame Stille“ als Reaktion auf das gesellschaftlich zunehmende Problem des „Burnout“. Die Öffentlichkeitsarbeit erhält in der Folge neuen Schwung: ein neues Logo, neue Prospekte, Aufbau einer neuen Homepage und die Umbenennung unserer Informationszeitschrift von „Das Gespräch“ in „echo der stille“. Dabei werden wir auch vom Organisationsberater Stefan Schachamayr unterstützt, der auch die Erneuerung der EDV-Infrastruktur, die Umstellung der Buchhaltung und die Anpassung der Vereinsstatuten an das neue Vereinsgesetz maßgeblich voranbringt. Im Zug dessen wird im Jahr 2007 auch der Vereinsname von „Leben aus der Mitte“ auf „Verein Haus der Stille“ geändert.

Auch Angebote für Jugendliche sollen wieder vermehrt Platz im Haus der Stille bekommen., u. a. durch die Beteiligung an der sozialen Jugendaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“.

Studienreisen führen einige Gemeinschaftsmitglieder im Jahr 2004 nach Weißrussland und im Jahr 2007 in die Ukraine.

Auf dem Hintergrund der Zuspitzung unserer Finanzsituation und des Abbaus von Personalkosten kommt es 2005 zu einer Trennung von einigen Mitarbeiter:innen, u. a. auch von Otto Feldbaumer.

2008 wird Sarah Ruthofer als Mitarbeiterin für Öffentlichkeits- und Jugendarbeit angestellt.

Die Suche nach mehr ehrenamtlicher Unterstützung führt ab 2006 zur Einführung einer jährlichen gemeinsamen Arbeitswoche am Beginn des Sommers.

Im Sommer 2006 erscheint unser neues Liederbuch „du mit uns“. In Erinnerung an das erste Gebetstreffen der Weltreligionen in Assisi (Oktober 1986) wird die Errichtung eines Friedenszeichens der Weltreligionen beschlossen. Der Themenbereich Friede/Dialog der Re-ligionen gewinnt in den Folgejahren auch durch die gesellschaftliche Entwicklung an Gewicht und wird zu einer vierten inhaltlichen Säule für das Haus der Stille. 

Das Haus der Stille als geistliches Zentrum konnte entstehen, weil viele Menschen diese Vision geteilt und auf unterschiedliche Weise Lebenszeit und Energie investiert haben, um dieses Gemeinschaftsprojekt zu entwickeln und zu gestalten. 

Möglichkeiten, ein Stück Weg mit uns zu gehen

Besinnung und Erholung für alle, die ein wenig Abstand vom Alltag suchen (2 Tage bis einige Wochen)

Komm zu uns, wenn du Sehnsucht hast, ein paar Tage “ganz anders” zu leben und den eigenen Innenraum der Stille als Kraftquelle zu entdecken.

Vielleicht hast du das Bedürfnis nach einer längeren Auszeit, um an Leib und Seele aufzutanken (ein Monat bis ein Jahr).

Die Erfahrung zeigt, dass drei bis vier Monate für einen solchen Aufenthalt eine gute Zeit sind. Bevor wir fix entscheiden, lebe einige Tage mit uns.

Viele merken oft erst in der Auszeit, wie sehr sie einer tieferen Erholung für Leib und Seele bedürfen.

Ein Jahr “anders leben” in der Weggemeinschaft im Haus der Stille.

Wir wollen dir Raum geben, ein “Laboratorium des Glaubens” sein, wo dein Glaube sich entfalten und vertiefen kann, wo du deiner Sehnsucht nach einem tieferen Leben nachspüren kannst. Wir wollen dir Raum geben für dein Suchen nach dir selbst und nach dem Sinn deines Lebens.

Du hast Zeit (ein bis sechs Monate) und willst dich freiwillig für eine gute Sache einsetzen. Wenn du dazu beitragen willst, eine Kultur der Stille, der Nachhaltigkeit und Entschleunigung zu gestalten, bist du bei uns im Haus der Stille richtig.

Auch als Teilnehmer:in an unseren vielfältigen Kursen zur Lebens- und Glaubensvertiefung laden wir dich ein, an unserem Leben als Gemeinschaft und an unseren Gebetszeiten teilzunehmen.

Es ist immer möglich, schon ein, zwei Tage vor Kursbeginn zu kommen oder noch etwas länger zu bleiben.

Informiere dich hier über unser Kursprogramm...

Gastgruppen, denen die Prägung und Atmosphäre unseres Hauses für die eigene Arbeit wichtig ist, sind in unserem Haus immer herzlich willkommen.

Jede Gruppe kann ihre eigenen Begleiter:innen oder Referent:innen mitbringen.

Ein Jahr anders leben...

...in der Weggemeinschaft im Haus der Stille
auf der Suche nach dir selbst und dem Sinn deines Lebens

Viele kleine Menschen,
die an vielen kleinen Orten
viele kleine Dinge tun,
können das Gesicht der Welt verändern.

Dom Helder Camara