Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Kein Kurs- und Gästebetrieb bis Dezember 2026 wegen Generalsanierung. Details zum Umbau…
Während der Bauzeit stattfindende Veranstaltungen findest du im Kalender…

Zwischen Staub, Stahl und neuen Aussichten

Was gerade unter, über und hinter den Kulissen passiert …

Die Lüftung für die Küche ist da und wartet auf den Einbau. Das Fehlen einer Lüftung war ja einer der großen und schon offiziell beanstandeten Mängel. Auch die Köche und Köchinnen bekommen bald mehr Luft zum Atmen.

Derzeit werden die Abwasserrohre für den ersten Stock angeschlossen. Weil diese im Tiefparterre unter den Böden verlaufen, sieht es dort momentan aus wie auf einer archäologischen Ausgrabungsstätte. Nur, dass hier keine alten Schätze ans Licht kommen, sondern Schutt, Rohre, Leitungen und sehr viel Arbeit. Der Zauber des Fortschritts kann erstaunlich staubig sein.

Auch das Dach über dem Speisesaal und der neuen Küche nimmt Gestalt an. Es wird geteert und isoliert, und wird bald fertig sein.

Die Decke zwischen dem großen Meditationsraum und dem Raum Franziskus wurde mit Stahlträgern stabilisiert. Jeder Träger besteht aus drei Teilen. Zunächst werden die Seitenteile befestigt, dann wird der Mittelteil eingepasst und festgeschraubt. Eine sehr aufwendige Arbeit, die Genauigkeit und Maschinen zum Heben der schweren Träger erfordert.

Ein neuer Blick ins Grüne

Meine persönliche Lieblingsveränderung: Die Fenster, die vom ehemaligen Raum Pallotti in den kleinen Innenhof führen, werden bodentief. Stellt euch den Ausblick in diese grüne, schattige Gartenoase vor. Dort wird es auch Sitzplätze für unsere Gäste geben.

Der ganze Bereich wird in Zukunft zum Foyer gehören und genau das ergänzen, was bisher gefehlt hat: Weite, Licht und einen wunderschönen Blick ins Grüne.

Die alten Fenster konnten ganz im Stil unseres Hauses gut wiederverwertet werden. Vieles, das schon da war, darf bleiben – nur frisch hergerichtet oder in einer neuen Rolle.

Und was machen eigentlich die Schafe?

Von unseren Schafen habt ihr in den vergangenen Wochen und Monaten wenig gehört oder gelesen. Das liegt hauptsächlich daran, dass es ihnen gut geht. Sei leben derzeit auf der Friedweide, abseits der Bauarbeiten und ich sehe sie tatsächlich selten. Die heißen Stunden des Tages verbringen sie im Stall und frühmorgens und abends grasen sie auf der Weide. Karl kümmert sich um ihr Wohlergehen.

Ab September wird ein neuer Hausmeister/Haustechniker bei uns anfangen, der dann unter anderem auch für die Schafe da sein wird.

Mitten im Werden

Noch ist der Weg bis zur Fertigstellung nicht geschafft, und so manche Überraschung wird uns auf dieser großen Baustelle noch begegnen. Je weiter die Arbeiten voranschreiten, desto deutlicher wird, wie die einzelnen Bereiche miteinander verbunden werden und welche Atmosphäre hier einmal entstehen soll. Besonders schön ist, dass dabei nicht einfach alles Alte verschwindet: Bestehendes wird bewahrt, neu gedacht und mit den neuen Elementen verbunden.

Wir freuen uns, euch weiterhin mitzunehmen – mit Bildern, Einblicken und kleinen Geschichten direkt vom Ort des Geschehens. Beim nächsten Mal möchte ich den Blick auf die Menschen im Haus richten. Was bedeutet es, wenn der Arbeitsplatz für einige Monate zur Baustelle wird?

Bis dahin gilt: Es bleibt spannend, unvorhersehbar – und ziemlich staubig.

Danke Karl für das Update zum Stand der Bauarbeiten und die Schaffotos!
Danke Gerd für die fotografische Begleitung des Umbaus!

pace e bene
für das Team im Haus der Stille

Tanja

28. August 2026

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.

Ich sehne mich nach einer Auszeit

Die ruhige Lage und die Atmosphäre des Hauses laden ein zu heilsamer Stille

Echo der Stille

Gedanken und Informationen aus dem Haus der Stille 4x jährlich druckfrisch

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