Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Kein Kurs- und Gästebetrieb bis Dezember 2026 wegen Generalsanierung. Details zum Umbau…
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Zwischen Baustelle und Sommerhitze

Auf unserer Baustelle geht es sichtbar voran – und trotz sommerlicher Hitze wächst die Vorfreude auf das, was hier neu entsteht.

Schritt für Schritt zur Erneuerung

Die neue Küche steht bereits – zumindest ihre äußere Hülle. Damit lässt sich nun gut erahnen, wie der neue Bereich mit Küche und Speisesaal künftig aussehen wird. Besonders deutlich wird, dass alles offener gestaltet wird. Noch steht die Wand zwischen dem ehemaligen Extrazimmer und dem Gang. Ohne sie wird ein großzügiger, einladender Raum entstehen – Offenheit, die gut zum Geist des Hauses der Stille passt.

Auch die etwas kleinere Küche hat Vorteile. Soweit ich gehört habe, entspricht diese Größe den heutigen Anforderungen in der Gastronomie. Kürzere Wege erleichtern die Arbeitsabläufe und machen das Arbeiten insgesamt effizienter.

Die Böden im ehemaligen Extrazimmer, im Speisesaal und im Ausstellungsgang werden erneuert. Viel zu besichtigen gibt es dort derzeit allerdings nicht. Dem Gang fehlt nach wie vor ein Teil des Bodens und es sieht noch sehr nach Baustelle und „lieber nicht betreten“ aus.

Auch im 1. Stock sieht es noch sehr nach Baustelle aus. Doch man kann sich die Aufteilung der Zimmer mit den Bädern schon ganz gut vorstellen und den Meditationsraum mit neuen, großen Fenstern. Es wird richtig schön!

Ein Baustellerätsel

Für ein Schmunzeln sorgt derzeit ein verschwundener Staubsauger. Die Arbeitsgruppe von alpha nova vermisst ihn schon seit einiger Zeit. Eveline und ich hatten die Vermutung, er könnte ja noch im ehemaligen Aufenthaltsraum oder in der Waschküche stehen. Also machten wir uns auf den Weg und fragten die Handwerker.

Sie waren sehr freundlich und schauten nach – wenn auch mit etwas verwirrten Mienen. Gefunden wurde der Staubsauger bisher nicht. Wir sind gespannt, wann und wo er wieder auftauchen wird.

Wenn der Strom weg ist

Weitere zwei Mal war ich während der letzten Tage auf der Baustelle. Der Grund: Kompletter Stromausfall, bis hin zur Kapelle. Das wissen wir so genau, weil Jasmin gerade damit beschäftigt war, die Kapelle zu saugen.

Im Sicherungskasten unseres jetzigen Bürobereichs war alles in Ordnung. Also hieß es zunächst warten. Nach einer Weile immer noch kein Strom. Na gut, ich gehe nachfragen.

Beim ersten Mal dauerte es eine Weile, bis ich jemanden fand, der mir helfen konnte. Ein Elektriker konnte das schließlich beim Baustellenstromkasten vor dem Haus mit einem Handgriff erledigen: „Jetzt müsste er wieder da sein, der Strom.“ Ja, er war da. Herzlichen Dank!

Beim zweiten Mal hieß es, er komme bald wieder, der Strom, wann genau, könne man allerdings nicht sage. Und er kam wieder, nach circa einer halben Stunde.

Die übrigen Stromausfälle ließen sich zum Glück direkt über unseren eigenen Sicherungskasten beheben.

BauSTILLE in der Kapelle

Auch während der Bauarbeiten bleibt die Kapelle ein Ort der Stille und des Gebets. Sonntagsgottesdienste, Taizé-Gebete und die Mittwoch-Meditation finden weiterhin wie gewohnt statt. Menschen kommen zusammen, um zu beten, zu meditieren und die Kapelle mit ihrer besonderen Atmosphäre und Lebendigkeit zu erfüllen. Danke dafür!

Arbeiten mitten im Baustellenalltag

Trotz Baustelle arbeiten wir sehr gerne gemeinsam im neuen Bürobereich des Privattrakts. Wir fühlen uns dort ausgesprochen wohl.

Genug zu tun ist auch jetzt. Einige Kolleginnen und Kollegen sind ja während der Sommermonate nicht da und es gibt nach wie vor Anrufe, E-Mails, Rechnungen, die Website, den Newsletter, endlich Zeit für Aufgaben, die liegengeblieben sind etc.
Von der Baustelle bekommen wir hier Gott sei Dank nicht allzu viel mit – abgesehen von gelegentlichem Baulärm und den bereits erwähnten Stromausfällen.

Einige der Arbeiter sind übrigens sehr begeistert vom Haus der Stille und erkundigen sich nach den Wanderwegen und was man hier so machen kann. Auch während der Bauphase strahlt das Haus der Stille seine besondere Atmosphäre aus.

Herausforderung Hitze

Anstrengender als die Baustelle ist mittlerweile die Hitze. Erst letzte Woche fragte mich Marlies während eines Telefongesprächs, wie es uns mit der Hitze geht. Da meinte ich noch: Es geht ganz gut.
Diese Woche begann es, anstrengend zu werden.
Am 5. August zwischen 30,8 und 31,5 Grad in den Büros und im Aufenthaltsraum von alpha nova.
Der Server und die Fritzboxen legten schon ein paar Mal Hitzepausen ein. Inzwischen haben sie ihren eigenen Ventilator bekommen.

Grete hat besonders unter den Temperaturen zu leiden. Da in ihrem Büro der Server und einiges an dazugehöriger Technik steht, ist es wärmer als die anderen Räume. Wir haben einen zweiten Turmventilator hineingestellt und einen kleinen USB-Ventilator für die Technik.
Ein großes Dankeschön an Manfred Zirngast für die beiden Turmventilatoren! Wir können sie gut brauchen!

Schöpfungsverantwortung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind zentrale Anliegen im Haus der Stille. Extreme Temperaturen sind keine Ausnahme mehr, sondern werden zunehmend zur Lebensrealität. Umso wichtiger ist es, sorgsam mit unserer Schöpfung umzugehen.

Und ich freue mich immer noch jeden Tag, dass ich im Büro im Haus der Stille arbeiten darf. Es ist ein schöner Arbeitsplatz mit viel Mehrwert, einer wohltuenden Atmosphäre und besonderen Menschen. 

pace e bene
für das Team im Haus der Stille

Tanja

7. August 2026

Doch
alles geht vom Menschen aus.
Auf seinen Ruf
kommen die Teile,
und Mauern wachsen empor.
Licht tritt in die Räume.
Der Raum wird gegliedert
und verteilt.
...
so wird er weiterbauen
an der gemeinsamen Rose,
wird auf der Erde
den widerspenstigen Stoff des Glücks versammeln ...

Ich sehne mich nach einer Auszeit

Die ruhige Lage und die Atmosphäre des Hauses laden ein zu heilsamer Stille

Echo der Stille

Gedanken und Informationen aus dem Haus der Stille 4x jährlich druckfrisch

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