Wie fühlt es sich an, wenn der Arbeitsplatz, der Wohnort, die spirituelle Heimat plötzlich Baustelle ist – und zwar eine sehr große? Wenn Wände verschwinden, Wege länger werden, der Strom manchmal ausfällt – und gleichzeitig etwas Neues sichtbar wird? Wir Menschen im Haus der Stille erleben die Bauzeit ganz unterschiedlich. Manche bleiben gelassen, manche kommen zwischendurch an ihre Grenzen, andere staunen jeden Tag aufs Neue. Je nach Art der Arbeit sind wir auch mehr oder weniger mit den Herausforderungen der Baustelle konfrontiert.
Wir haben Stimmen aus dem Haus gesammelt und gefragt: Wie geht es euch eigentlich mit der Baustelle? Die Antworten sind so unterschiedlich wie wir Menschen es sind.
Viele Fotos zeigen diesmal die Büros und die Gegebenheiten im Privatrakt, damit ihr seht, wo wir zur Zeit arbeiten.
Ein Haus im Wandel braucht viele Menschen, die diesen Weg mittragen. Wenn auch ihr das Haus der Stille unterstützen möchtet, freuen wir uns über jede Spende – ganz gleich, in welcher Höhe.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die uns bereits finanziell, mit ihrer Zeit, ihrem Engagement und ihrer Arbeit unterstützt haben.
Danke, dass ihr Teil dieses Weges seid und mithelft, dass aus der Baustelle wieder ein lebendiger Ort für Begegnung, Stille und Gemeinschaft werden kann!
Spendenkonto Haus der Stille
Empfänger: Verein Haus der Stille
IBAN: AT49 3817 0000 0101 2459
BIC: RZSTAT2G170
pace e bene
für das Team im Haus der Stille
Tanja
4. September 2026
Solange es leise ist geht es uns gut.
Michaela (alpha nova)
Im Grunde geht es gut.
Die Baustelle birgt halt ihre Überraschungen.
Nicht alles ist vorhersehbar und planbar.Philipp
Es ist eine Mischung aus sehr entspanntem Arbeiten und doch immer wieder die Frage was machen wir, was ist zumutbar – besonders wegen der Hitze.
Das Einkaufen und tägliche Kochen als Zusatzaufgabe, die Menge an Gartenarbeit.
Am Anfang haben eher die Begleitpersonen sehr viel damit zu tun gehabt, die neuen Gegebenheiten zu organisieren und die Arbeitsabläufe neu zu planen.
Eveline (alpha nova)
Ich merke, wie gut es mir (und uns) tun wird,
nach dem langen Sommer wieder die
Hausgemeinschaft zu spüren!Phil (nach zweimonatiger Abwesenheit im Sommer)
Die Räumlichkeiten im Privattrakt sind super!
Das passt für uns alle gut!Verena (alpha nova)
Zwischendurch war ich schon richtig am Anschlag, seit Manfred nicht mehr da ist – Ende Mai. Als die Planung für die Möbelrestaurierung begann, ging auch dir Arbeit draußen los. Das war eine Doppelbelastung.
Auf der Baustelle hat sich viel getan, aber es ist noch ein Trümmerfeld – mit Anzeichen von Wiederauferstehung. Wenn man das jeden Tag sieht …
Es ist unglaublich umfangreich. Die Wege sind weiter, dann ist der Strom wieder weg …
Mittlerweile sind die Dinge, die Gerd und ich uns beim Herrichten der Möbel vorgenommen haben auf einem guten Stand. Ab September/Oktober wird ein neuer Hausmeister/Haustechniker angestellt. Dann wird es wieder leichter.
Petra und ich, wir freuen uns jetzt auf unseren Urlaub! Ich bin froh, wenn wir wiederkommen und es ist dann einigermaßen ansehnlich.
Karl
So wild ist es gar net.
Ich hab schon wildere Baustellen miterlebt.Patrick (alpha nova)
Alles perfekt!
Bettina (alpha nova)
Ich finde das ist eine geordnete Baustelle mit großem Engagement der Bauarbeiter, und ich denke, wenn es so weitergeht, wird alles gut.
Gerd
Wir können der Zukunft beim Entstehen zuschauen. Etwas Neues wächst und wir sind mittendrin. Es ist beeindruckend, diese Veränderung so unmittelbar mitzuerleben.
Die Baustelle selbst, erschreckt, macht neugierig, regt die Fantasie an, erzeugt Bilder von Neuem und Schönem – in dieser Reihenfolge.
Zum Glück hören wir im Privattrakt bisher eher wenig vom Lärm der Baustelle.
Und wenn doch, erfahren wir danach die Stille wieder ganz neu.
Die Stille nach dem Lärm ist besonders – ein Horchen und Aufatmen und dann: Freude. Genau dieses Gefühl werde ich wohl für den Rest meines Lebens mit dem Begriff „BauSTILLE“ verbinden.
Tanja
Das wird toll, wenn es fertig ist!
Grete (alpha nova) nach einer Besichtigung der Baustelle
Jedes Mal ist das Herkommen auf die Baustelle ein AHA-Erlebnis. Am Anfang dominierte das Erstaunen – was man bei diesem gewachsenen Haus alles rausnehmen kann an Wänden, Verkleidungen, Holzkonstruktionen, ohne dass das Haus einstürzt. Unglaublich, wie ausgehöhlt der Bau zwischendurch war. Wir sind auch froh über diese Erfahrung. Der Wind konnte einmal richtig durchlüften und Platz schaffen für Neues.
Jetzt sind wir an einem Wende-Punkt angelangt: Es wird nur mehr aufgebaut. Jedes Mal, wenn ich herkomme, werde ich ganz euphorisch, wie schön, offen, weit alles wird. Die Vorfreude auf das Wieder-Einziehen und hier Leben und Arbeiten wächst täglich. Es wird viele neue Lieblingsplätze geben – einer davon ist sicher der renovierte große Meditationsraum, aber auch das neue Foyer mit dem Atrium und der helle großzügige Speisesaal.
Unser Bauzeitplan ist extrem sportlich. Dennoch ist das Klima auf der Baustelle gut, wir sind sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit der einzelnen Handwerker mit der Bauleitung und unseren Architektinnen.
Uns als Leitungsteam beschäftigt schon wieder die Logistik bis zum Wiederaufsperren und zum ersten Kurs. Wir freuen uns über die wirklich sehr zahlreichen Anfragen und die sehr gute Buchungslage, die wir für 2027 bereits haben.
Wer im neuen Haus Kurse, Klausuren, Veranstaltungen etc. machen möchte, fragt am besten bald an unter info@haus-der-stille.at.
Marlies