Lebensraum für Spiritualität und Begegnung

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Kein Kurs- und Gästebetrieb bis Dezember 2026 wegen Generalsanierung. Details zum Umbau…
Während der Bauzeit stattfindende Veranstaltungen findest du im Kalender…

Spatenstich

Zugegeben: ein Spaten ist weit und breit nicht in Sicht – schließlich geht es ja nicht darum, ein neues Fundament auszuheben. Aber jede:r weiß, was mit diesem Begriff gemeint ist: der Beginn eines großen (Bau-)Projekts. 
Beim Festakt am 23. Mai 2026 im Haus der Stille stehen andere Symbolhandlungen im Mittelpunkt, die aufzeigen, dass es um mehr als nur um ein Bauprojekt geht.

Nach der Begrüßung durch unseren Vereinsvorsitzenden Bernhard Possert und einer musikalischen Einstimmung durch das Duo Anna Hrozny-Kügerl und Christoph Kügerl geht Otto Feldbaumer als Vertreter der Gründergeneration zur alten Klosteruhr, die im Foyer hängt, zieht sie auf und erinnert damit an die Handlung, die die Oberin der Redemptoristinnen bei der Übergabe des Klosters an den Verein Haus der Stille im Jahr 1979 mit den Worten vollzogen hat: „Die Zeit darf in diesem Haus nicht stehen bleiben.“

Das Entzünden der Osterkerze und das Beten des von Marlies Prettenthaler-Heckel verfassten Baustellen-Psalms stellen den Festakt hinein in ein größeres Ganzes.

Klaus Zausinger, Schriftführer im Verein und Leiter des Bauausschusses, ruft die vielen Menschen in Erinnerung, die zusammengewirkt haben, dass dieser große Schritt heute möglich wird. Viele von ihnen sind unter den anwesenden Festgästen und werden der Reihe nach ihre Bausteine an die symbolische kleine Mauer anlegen. Nicht etwas einzureißen ist das Ziel, sondern das Vorhandene unter Wahrung der guten Substanz weiterzuentwickeln. 
An die Vorstandsmitglieder schließen Josef Niederl von der Bauabteilung der Diözese Graz-Seckau und Thomas Guggenbichler als Projektverantwortlicher der Diözese an, dann die Architektinnen Karin Grabner-Trummer und Christine Konrad und das Fundraising-Proponententeam Bettina Vollath, Siegfried Nagl und Gerhard Rüsch. Nach Philipp Friesenbichler als wirtschaftlichem Leiter, Vertreter:innen des Haus-der-Stille-Teams und der ehrenamtlichen Helfer:innen setzt Marlies Prettenthaler-Heckel als geistlich-theologische Leiterin den Schlussstein mit der Aufschrift „STILLE“.

Dieser Festakt bildet den Mittelpunkt des ganzen Baustellen-Fest-Wochenendes, das mit dem Umbau-Flohmarkt und Pflanzenmarkt am Freitagnachmittag begonnen hat, mit dem anschließenden Konzert „Atempause“ weitergeführt wird und mit dem festlichen Gottesdienst am Pfingstsonntag endet.

Hans Waltersdorfer

 

Liebe Wegbegleiter:innen und Freund:innen unseres Hauses!

„BAUSTILLE von Mai bis Dezember 2026“
Das steht auf dem Transparent vor unserem Haus und meint: „8 Monate kein Gäste- und Kursbetrieb.“

Im Namen des Bauausschusses laden wir ein, mit dem Begriff „Bau stille“ für den Bau still zu werden, Gelungenes wahrzunehmen und kurz zurückzuschauen.

2024 wurde in unserem Haus der Neubeginn mit der inhaltlichen Neuorientierung konkret. Im „Jubeljahr“ 2025 kam es zur „Entschuldung und Konzentration der Kräfte“. Der Haus-Emmaus-Verkauf wurde plangemäß abgewickelt, die Finanzierungsgespräche mit der Diözese waren sehr erfolgreich. 2026 ermöglicht nun die professionelle Zusammenarbeit vieler Menschen die Realisierung der geplanten Umbau- und Sanierungsarbeiten. Heute am zweiten Tag unseres Baustellenfestest stehen wir hier und sind zu tiefst dankbar.

Wir sind den Pionier:innen dankbar, die in den letzten Jahrzehnten dieses Haus aufgebaut, erweitert und erhalten haben, und dankbar allen Menschen, die dafür sorgen, dass die Zeit nie stehen bleibt im Haus der Stille.

Wir sind dankbar für die vertrauensvolle und tatkräftige Unterstützung beim Verkauf vom Haus Emmaus, dankbar für die professionelle Abwicklung des Architekturwettbewerbs, der Gewerbe- und Baurechtsverhandlungen und auch der Ausschreibungsverfahren.

Wir sind dankbar für das tragfähige finanzielle Fundament, welches uns der diözesane Wirtschaftsrat gewährt und dankbar für die sorgsame Begleitung beim Fundraising und projektbezogener Öffentlichkeitsarbeit.

Wir sind dankbar für die gute Zusammenarbeit mit Martin Halmer, dem Finanzkammerdirektor, Josef Niederl, unserem anwesenden Bereichsleiter Immobilien und Bau, Thomas Guggenbichler unserem umsichtigen Projekleiter, sowie für Karin Grabner-Trummer, die heute hier ist und auch Christine Konrad, unsere Architektinnen und ihre Teams.

Wir sind dem Haus der Stille Team dankbar für das Engagement und die Flexibilität in der Projektabwicklung und die unzähligen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden.

Dankbarkeit ist die Quelle unserer Zuversicht, mit der wir den Neubeginn wagen.

Pfingsten erzählt vom Neuanfang. Zu Pfingsten feiern wir unser Baustellenfest.

Baustellenteam, Architektinnen, Bauausschuss, unsere Proponenten, die Hausleitung und die Vorstandsmitglieder werden Ziegelstein auf Ziegelstein legen. Einige werden etwas sagen – andere in Stille einen Stein legen.

Den Schlussstein wird unsere theologisch-spirituelle Leiterin legen….

Ob vor dem großen Brausen des Pfingstfestes und des Baustellenlärms erstmals „BAU-STILLE“ sicht- und spürbar wird?

Die Arbeiter:innen beim großen Räumen in den letzten Tagen haben ihre reich bebilderten Tagesberichte im Internet immer mit den Worten beendet. „Es wird Abend, und es wird Morgen, x-ter Tag.“

Es wird Sommer werden und es wird Herbst werden.

Noch vor dem Winterbeginn werden wir wieder aufsperren – mit „BAU-STILLE“ und sehen: Alles ist gut im Geiste von „Pace e bene“.

Klaus Zausinger

Stille

Ich sehne mich nach einer Auszeit

Die ruhige Lage und die Atmosphäre des Hauses laden ein zu heilsamer Stille

Echo der Stille

Gedanken und Informationen aus dem Haus der Stille 4x jährlich druckfrisch

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