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Spatenstich

Zugegeben: ein Spaten ist weit und breit nicht in Sicht – schließlich geht es ja nicht darum, ein neues Fundament auszuheben. Aber jede:r weiß, was mit diesem Begriff gemeint ist: der Beginn eines großen (Bau-)Projekts. 
Beim Festakt am 23. Mai 2026 im Haus der Stille stehen andere Symbolhandlungen im Mittelpunkt, die aufzeigen, dass es um mehr als nur um ein Bauprojekt geht.

Nach der Begrüßung durch unseren Vereinsvorsitzenden Bernhard Possert und einer musikalischen Einstimmung durch das Duo Anna Hrozny-Kügerl und Christoph Kügerl geht Otto Feldbaumer als Vertreter der Gründergeneration zur alten Klosteruhr, die im Foyer hängt, zieht sie auf und erinnert damit an die Handlung, die die Oberin der Redemptoristinnen bei der Übergabe des Klosters an den Verein Haus der Stille im Jahr 1979 mit den Worten vollzogen hat: „Die Zeit darf in diesem Haus nicht stehen bleiben.“

Klaus Zausinger, Schriftführer im Verein und Leiter des Bauausschusses, ruft die vielen Menschen in Erinnerung, die zusammengewirkt haben, dass dieser große Schritt heute möglich wird. Viele von ihnen sind unter den anwesenden Festgästen und werden der Reihe nach ihre Bausteine an die symbolische kleine Mauer anlegen. Nicht etwas einzureißen ist das Ziel, sondern das Vorhandene unter Wahrung der guten Substanz weiterzuentwickeln. 
An die Vorstandsmitglieder schließen Josef Niederl von der Bauabteilung der Diözese Graz-Seckau und Thomas Guggenbichler als Projektverantwortlicher der Diözese an, dann die Architektinnen Karin Grabner-Trummer und Christine Konrad und das Fundraising-Proponententeam Bettina Vollath, Siegfried Nagl und Gerhard Rüsch. Nach Philipp Friesenbichler als wirtschaftlichem Leiter, Vertreter:innen des Haus-der-Stille-Teams und der ehrenamtlichen Helfer:innen setzt Marlies Prettenthaler-Heckel als geistlich-theologische Leiterin den Schlussstein mit der Aufschrift „STILLE“.

Dieser Festakt bildet den Mittelpunkt des ganzen Baustellen-Fest-Wochenendes, das mit dem Umbau-Flohmarkt und Pflanzenmarkt am Freitagnachmittag begonnen hat, mit dem anschließenden Konzert „Atempause“ weitergeführt wird und mit dem festlichen Gottesdienst am Pfingstsonntag endet.

Hans Waltersdorfer

 

Stille

Ich sehne mich nach einer Auszeit

Die ruhige Lage und die Atmosphäre des Hauses laden ein zu heilsamer Stille

Echo der Stille

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